Echtwasserbecken

Im Wunderland reicht jedoch kein Wassereimer mehr, um „da mal 'ne Fähre zum Schaukeln zu bringen“. Hinter dem Wasserbecken im Skandinavienteil steckt eine Hightech-Wasserinstallation, die mit ihren zahlreichen Fühlern, Sensoren, Pumpen und Abläufen nur von einer komplizierten SPS-Steuerung zu bewältigen ist.

Skandinavien Schleuse
Ein Frachter ist in die voll funktionsfähige Schleuse eingelaufen. Dahinter sieht man einen Teil der ebenfalls beweglichen Hubbrücke, über die vier Gleise verlaufen.

Luftfeuchtigkeit, Wasser- und Raumtemperatur, sowie Filteranlagen müssen überwacht werden. Und damit im Falle eines Falles die Untermieter keine feuchten Füße bekommen, muss auch gewährleistet sein, dass bei einer Leckage das Becken in kürzester Zeit leer gepumpt wird.

Das Becken misst 80 m² und fasst 25.000 Liter - insgesamt sind 30.000 Liter Wasser im System. Durch die Simulation von Ebbe und Flut und einer funktionierenden Schleuse ist der Schiffsverkehr eine einmalige Attraktion. Allein für den Tidenhub müssen 2.500 Liter Wasser in nur acht Minuten zwischen dem Pufferbecken im dritten Stock und der Anlage im vierten Stock hin- und hergepumpt werden. Da Wasser ein wertvoller Rohstoff ist, wird das Gebrauchtwasser zur Spülung der Toiletten verwendet.

Skandinavien Containerhafen
Die ausgedehnten Hafenanlagen an der Nordostsee werden im Wunderland von den skandinavischen Staaten gemeinsam genutzt. An diesem Kai werden Container und Stückgut umgeschlagen.