Dogenpalast

Der Dogenpalast ist ein absoluter Prachtbau und eindrucksvolles Beispiel für die Wunderländer Modellbaukünste. Die aufwändigen Mosaike an der Fassade bestehen aus über 20.000 einzelnen Steinchen.

Direkt am Markusplatz gelegen befindet sich eines der bekanntesten Bauwerke Venedigs: der Dogenpalast. Seit dem 9. Jahrhundert war der "Palazzo Ducale", wie ihn die Italiener nennen, nicht nur Amtssitz des amtierenden Dogen, sondern auch Sitz der Regierungs- und Justizorgane der Republik Venedig.

Der Palazzo ist aber nicht nur einer der bedeutendsten Profanbauten der Gotik und ein Glanzwerk venezianischer Baukunst. Auch für den Wunderländer Modellbau ist er ein mehr als eindrucksvolles Beispiel. Mit viel Fingerspitzengefühl und Handwerkskunst wurde gezeichnet, gefräst, gebaut und gefärbt. Selbst die kleinsten Verzierungen sind bis ins letzte Detail konstruiert und so bestehen die prachtvollen Mosaike an der Fassade des Palastes aus über 20.000 einzeln gezeichneten Steinchen. 26 Wochen Bauzeit waren letztendlich nötig, um die 2.700 Einzelteile zu dem Prachtbau zusammenzufügen.

Blickt man vom Markusplatz auf den Dogenpalast, fallen einem besonders zwei rötlich eingefärbte Säulen in der Loggia ins Auge. Zwischen ihnen wurden stets die Todesurteile der Stadt verhängt. Unweit von diesem bis heute sichtbaren Mahnmal befindet sich eine symbolische Darstellung der Rechtsprechung: Die Justitia thront mit dem für sie charakteristischen Schwert und der Schriftrolle umgeben von zwei Löwen über einer Säule.

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