Die Linke

„Alles verändert sich."

Die Modellwelt der Partei DIE LINKE ist kein Traumland, kein Utopia. Sie ist im Hier und Heute verortet, bildet die politischen Themen und Auseinandersetzungen ab und zeigt, wo DIE LINKE aktiv ist: auf der Straße, mitten im Leben.

In einer Stadt, in der die Glaspaläste der Finanz- und Bankenwelt ebenso angedeutet sind wie sozial durchmischte Wohngebiete mit kleinen Geschäften, Grünanlagen, alternativen und selbstbestimmten Lebenswelten, gibt es einen großen und bunten Demonstrationszug, in dem verschiedene Akteure ihre Forderungen friedlich und kreativ zum Ausdruck bringen. Angeführt wird der Zug von einem roten Transparent mit der Aufschrift "WIR FORDERN GERECHTIGKEIT". Es gibt Fahnen von Gewerkschaften, der Friedens- und Bürgerrechtsbewegung und natürlich von der LINKEN. Dazwischen tauchen immer wieder Plakate und Transparente mit verschiedenen Forderungen auf, für die es eine Mehrheit in der Bevölkerung gibt, die aber von den anderen Parteien ignoriert werden: für den gesetzlichen Mindestlohn, Die gegen Hartz IV und für den Truppenabzug aus Afghanistan. Im Demonstrationszug fährt ein roter VW Bulli. Aus den Lautsprechern ist die Musik von Rio Reiser und "Ton Steine Scherben" zu hören: "Alles verändert sich / wenn Du es veränderst / doch Du kannst nicht gewinnen / so lange Du allein bist."

Utopia 2009 Die Linke Diorama

Demo

Utopia 2009 Die Linke Demo

Der Demonstrationszug bildet den roten Faden unserer Miniaturwelt. Obwohl die Demo friedlich verläuft, schützen starke Polizeikräfte eine Bank. Wir stellen die wichtigen Fragen: Wer ist für die schwere Wirtschafts- und Finanzkrise verantwortlich und wer wird für ihre Kosten aufkommen? Wieso gibt es Milliarden zur Rettung maroder Finanzinstitute und unvorstellbare Boni-Zahlungen für unfähige Manager? Wieso wird nicht in unsere Zukunft, also in Bildung investiert? Wieso kommen diejenigen, die für die größte Volksenteignung verantwortlich sind, ungeschoren davon, während friedliche DemonstrantInnen von Polizeikameras gefilmt werden?

Clara-Copy

Utopia 2009 Die Linke Copyshop Neu

Ein Copy-Shop wirbt: »Kopieren Sie hier die Forderungen der LINKEN.« Frau Merkel, Herr Steinmeier und Frau Roth stehen schon an. Seit DIE LINKE in den Parlamenten vertreten ist, werden viele ihrer Forderungen von den anderen Parteien kopiert. Zum Beispiel die für einen flächendeckenden gesetzlichen Mindestlohn, wie er in den meisten anderen europäischen Staaten schon existiert.

Bank

Utopia 2009 Die Linke Fdp Plakat Neu

Politik und Wirtschaft geben sich ein Stelldichein. Der Protest auf der Straße irritiert dennoch. Das FDP Plakat »Arbeit muss sich wieder lohnen« ist angesichts von drohenden Massenentlassungen, sinkenden Reallöhnen und einem wachsenden Niedriglohnsektor an Zynismus kaum noch zu überbieten.

Privatisierung stoppen

Utopia 2009 Die Linke Theater Geschlossen

Ein Theater wird geschlossen. Es fehlt Geld durch die gesunkenen Steuersätze für Konzerne und Spitzenverdiener, die sowohl SPD, Grüne und Union zu verantworten haben. Wir fordern eine Vermögenssteuer und eine Steuer auf Börsenspekulationen.

Parteispenden

Utopia 2009 Die Linke Parteispenden

Herr Ackermann gibt sich die Ehre. Bei Champagner und Häppchen werden großzügig Spenden an Union, FDP, SPD und Grüne verteilt. Ob ihre politischen Entscheidungen davon beeinflusst werden? Wir wissen jedenfalls, warum uns Superreiche und Wirtschaftslobbyisten hassen. Die WählerInnen wissen es auch. Und das macht uns ein ganz klein wenig stolz.

Kulturfabrik

Utopia 2009 Die Linke Kulturfabrik

Ein ehemaliges Industriegebäude ist heute Kulturfabrik. Es gibt ein breites Angebot für Anwohnerinnen und Anwohner der Gegend. Heute spielt die Rio-Reiser-Revivalband. Wir fordern den Erhalt kultureller Inseln, die für die soziale Struktur und Lebensqualität enorm wichtig sind.

Sozialticket

Utopia 2009 Die Linke Sozialticket

Mobilität ist in unserer Gesellschaft enorm wichtig geworden. Niemand darf dabei ausgegrenzt werden. Busse und Bahnen müssen bezahlbar bleiben – vor allem für jene, die wenig haben. Deshalb darf nicht privatisiert werden. Denn mit den Renditeerwartungen privater Eigentümer drohen Preissteigerungen und Sicherheitsmängel.

Städtischer Kindergarten

Utopia 2009 Die Linke Kindergarten

Die Grundsteinlegung für den Bau eines städtischen Kindergartens macht Hoffnung. Wir fordern Plätze für alle, die ihre Kinder in die Kita geben wollen. Wir fordern mehr Erzieherinnen und Erzieher und mehr Geld für ihre schwere Arbeit. Und wir fordern gebührenfreien Zugang zu Bildung von der Kita bis zur Uni.

Der Kiez

Utopia 2009 Die Linke Besetztes Haus

In einen richtigen Kiez gehört neben türkischen Gemüsehändlern, Geschäften und Restaurants auch ein besetztes Haus. Wir unterstützen diese Räume selbstbestimmten Lebens.
Die Volksküche ist eine Bereicherung für das friedliche und soziale Miteinander.

Piratenradio

Utopia 2009 Die Linke Piratensender

Zeitungen und Privatsender gehören wenigen Medienkonzernen. Der öffentlich-rechtliche Rundfunk wird von den etablierten Parteien kontrolliert und bestimmt. Die Macht in der Informationsgesellschaft darf nicht in den Händen weniger liegen. Information und Wissen müssen allen zugänglich sein und von allen verbreitet werden können.

Demokratie

Utopia 2009 Die Linke Demokratie Jetzt

DIE LINKE kämpft für mehr Bürgerbeteiligung, für niedrigere Hürden bei Volksbegehren. Denn nur so ist Demokratie wieder vermittelbar. In Berlin, wo DIE LINKE mitregiert, ist das schon sehr gut gelungen. Hier haben die Menschen mehr Recht auf Mitbestimmung durch die Einführung von Volksentscheiden und Bürgerhaushalten.