Montag, 04.01. - Sonntag, 10.01.2016

Viele haben gefragt, wo denn der Wochenbericht von letzter Woche geblieben ist, weil sie unter „2016“ keinen finden konnten. Nun, 2015 war eines der seltenen Jahre mit 53 Kalenderwochen, da die Woche zwischen den Jahren noch mehr Tage im alten als im neuen hatte - übrigens danke an Wolfgang K. für den Hinweis ;)  Deshalb ist der Wochenbericht letzter Woche noch unter „2015“ zu finden.

Apropos finden: Man sagt, der Teufel stecke im Detail. Wir haben lange gesucht, ihn dort aber nicht entdecken können. Dafür eine ganze Menge Bella Italia – und das wollen wir Ihnen natürlich nicht vorenthalten.

Doch zunächst einmal wieder ein Blick in das farbenfrohe Stadion: Viele, viele Menschen haben die große Benefizaktion bereits unterstützt und deshalb ist es mittlerweile richtig voll geworden. Wenn Sie sich daher noch einen Platz sichern wollen: tun Sie es bald, nicht dass die Tickets bald nur noch schwarz und zu astronomischen Preisen in einem Online-Auktionshaus zu kriegen sind…

Und direkt neben dem Stadion liegt die größte Baustelle des Wunderlandes: Momentan präsentiert sich das Miniatur-Rom dem Besucher noch recht nackt, quasi noch vor dem Auftritt von Romulus und Remus. Lediglich der Tiber ist schon da, aber auch der noch ohne Wasser.

Doch es tut sich was: In der neuen Gebäudewerkstatt entstehen buchstäblich reihenweise die großen Wohngebäude der italienischen Metropole. Der hintere Gebäudeblock wird übrigens einmal neben der berühmten Spanischen Treppe stehen.

Und die lässt sich im Rohbau bereits bei unseren Fräskünstlern bewundern. Noch fehlen die äußeren Wände, das obere Plateau sowie natürlich die vielen Details wie Laternen etc. Wie sie einmal aussehen wird, wenn sie fertig gebaut, bemalt und ausgestaltet ist, lässt sich auf dem rechten Monitor sehen.

Derweil geht der Siegeszug der Natur in Südtirol unaufhaltsam weiter. Hier wird gerade renaturiert, was das Grünzeug hält.

Doch damit nicht genug der Ökologie: Visionäre Modellbauer arbeiten bereits an ganz neuen Konzepten, wie auf den steilen Bergstrecken Italiens Bremsen geschont und Sprit gespart werden kann.

Und der letzte weiße Fleck auf der Karte der Amalfi-Küste ist nun auch geschlossen worden: Das idyllische Bergdorf Rocco Imperiale ist mittlerweile fertig beleuchtet und verkabelt und hat nun seine hoffentlich letzte „Ruhestädte“ gefunden. So viel sei verraten: Bei Nacht wird es mit seiner aufwändigen Beleuchtung definitiv ein Highlight dieses Abschnitts.

Und ein Stückchen weiter ist nun auch die fertig ausgestaltete Ölmühle untergekommen. Auf Knopfdruck wird hier einmal Original Hamburger Olivenöl (alles nativ ultra und gefriergepresst) produziert. Sönke, der für ihre Ausgestaltung verantwortlich war, ist nun allerdings leider arbeitslos. Falls Ihnen etwas einfällt, womit er sich die Zeit vertreiben könnte, nur her mit den Ideen.

Wenn Sie selbst schon einmal eine Modellbahnanlage gebaut haben, werden Sie das kennen: Die meiste Arbeit machen am Ende die Details, insbesondere dann, wenn Sie dafür auch die kleinen Preiser-Figuren individuell anpassen. Dabei entsteht aber auch das, was unsere Art des Modellbaus ausmacht: das Erzählen von kleinen Geschichten. Und davon sind bereits einige zu sehen. Es würde den Rahmen hier sprengen, auch nur die schönsten oder interessantesten zu zeigen. Außerdem wollen wir Ihnen die Freude am Entdecken der liebevollen Details im Wunderland auch nicht nehmen (und sei es nur als Training für den Adventskalender…). Doch einige wollen wir doch einmal zeigen, wie diesen tierischen Stau …

… oder Iron Man, mit entsprechend mafiöser „Kundschaft“.

Überall voller Leben sind die zahllosen Dachterrassen. Auf dieser ist nicht nur eine Schön-Wetter-Pizzeria zu sehen, sondern es hat sich auch ein Amphoren-Händler eingefunden, der noch schnell die kleinen „Made in China“-Aufkleber entfernt hat, bevor er seine antiken Behältnisse feilbietet.

Die mediterrane Sonne und den herrlichen Blick kann man dabei auf sehr unterschiedliche Art genießen. Beinahe noch interessanter jedoch ist die detailgetreue Ausgestaltung des unterschiedlichen Mauerwerks, inklusive recht liberaler Vorstellung von Säulen „im Wasser“.

Nicht bei jeder Szene erschließt sich allerdings die erzählte Geschichte auf den ersten Blick. Teils auch nicht auf den zweiten. Bei diesem Kollegen hängt es auch ein wenig davon ab, ob man den Vogel als Brief- oder Friedenstaube betrachtet. Obwohl, doch nicht.

Auch Freeclimber dürfen hier natürlich nicht fehlen. Man nennt das übrigens deshalb Freizeitsport, weil es im Grunde Arbeitsbeschaffungs-Maßnahmen für die Bergrettung sind. Sehr beruhigend, dass Iron Man nicht weit ist, denn Superman ist bekanntlich noch mit automobilem Pannendienst in der Schweiz beschäftigt.

Etwas abenteuerlich sieht aber auch unser Reisebus momentan aus, der inzwischen einige Mitfahrer hat und gerade seine Lackierung bekam. Sobald beide Teile verheiratet wurden, kommt er noch zur Beleuchtung, dann darf er die Straßen Roms unsicher machen.

Allerdings geht es in den Straßen der teils antiken Stadt oft recht beengt zu. Und dafür gibt es dort diese Mini-Busse, welche auch in der Realität zuverlässig dafür sorgen, dass auch die Nebenstraßen unsicher gemacht werden.

Außerdem sind wir durch investigative Recherchen darauf gestoßen, wie im Wunderland Wein wirklich angebaut wird. Zwar wird auf jegliche Form von Kunstdünger verzichtet, doch Massen von Sekundenkleber könnten dem Wein schwer zusetzen. Versuche, die deshalb recht dickflüssige Masse als Dessertwein unter’s Volk zu bringen, sind nach Aufdecken der skandalösen Vorgänge nun unterbunden worden. Die Reben selbst können jetzt höchstens noch als Deko auf die Modellbahnanlage geklebt werden.

Falls Sie der lange Wochenbericht etwas umgehauen hat: Sie sind nicht allein.

Wir wünschen trotzdem eine schöne Woche!