Montag, 12.10. - Sonntag, 18.10.2015

Von Brücken und Tarzan: Die Woche im Wunderland.

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Die römische Großbaustelle Kolosseum wächst und wächst: In dem 3D-Puzzle für Fortgeschrittene wurden mittlerweile auch die Stützmauern der dritte Reihe gefräst, bemalt und gealtert. Hier hat sie schon mal Aufstellung genommen.

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Wie das Ganze einmal aussehen wird, zeigt der CAD-Ausdruck. Hinter der genannten dritten Reihe kommt nur noch eine, dann ist quasi das erste Obergeschoss dran. Man erkennt auch, dass der Innenraum der Arena etwas unter Oberflächenniveau liegt.

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Derweil entstehen die ersten Modelle für den Ferien-auf-dem-Bauernhof-Bauernhof. Nachdem diese Scheune ihr Dach zurückgewonnen hatte (massive Sturmschäden) …

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… verlor Tarzan Heiner keine Minute bis er seine Urwald-Rundschaukel unter’s Gebälk hing und jetzt auf Knopfdruck seine Runden um den Heuballen dreht.

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Genau wie im Original sehen die beiden Maroni-Röster aus. Sie müssen die dampfenden Esskastanien in ihren Pfannen regelmäßig wenden, denn verbrannte Maroni verkaufen sich heutzutage nur noch auf deutschen Weihnachtsmärkten.

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Ja, der aufmerksame Leser hat es sicherlich bemerkt: Hier fehlt was.

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… und das ist hier. Denn selbst ein Ritterturnier in voller Rüstung muss gelegentlich zur Wartung. In letzter Zeit häuften sich die Fälle, in denen das Turnier nicht wie geplant endete. Es wurden gar Bestechungsvorwürfe gegen den Ritterturnier-Weltverband RIFA laut.

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Schuldig gesprochen wurde aber er hier, beziehungsweise sein designierter Vorgänger. Das ist der Schalter, welcher beim Überfahrenwerden durch einen der Ritter das Turnier beenden sollte und der durch das jahrelange Auf-sich-herum-trampeln leider abgenutzt war. Jetzt wurde er ersetzt und die Turniere enden wieder planmäßig. Aktuelle Korruptionsvorwürfe zielen lediglich noch auf den Schadstoffauswurf der Pferde.

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Wenn man genau hinsieht, merkt man: Hier hat die Stadt Knuffingen mittels mehrerer Nachtbaustellen, den Fahrbahnbelag auf der Rampe zur Brücke hin erneuert. Durch leichte Veränderungen der Anlagenoberfläche über die Jahre entstand das Problem, dass die Rampe langsam zu steil wurde und vor allem LKW, bei denen nur die Vorderachse angetrieben ist, ihr Gewicht zunehmend der Hinterachse anvertrauten und dadurch vor dem Schrecken des Bergs kapitulierten. Zur Verschlimmbesserung wurde die Fahrbahn (O-Ton eines anonymen Modellbauers:) aufgespachtelt, also die Steigung etwas optimiert. Durch die dickere Fahrbahn waren die Fahrzeuge nun aber zu weit von den in diese eingelassenen Drähten entfernt, sodass sie nicht mehr lenkten und mit freundlicher Regelmäßigkeit im Graben landeten. Nachdem diese Drähte noch einmal neu verlegt worden waren, konnte das Straßenbauamt auch die Fahrbahnmarkierungen wieder aufbringen und siehe da: So gut wie neu. Wenn nicht besser.

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Währenddessen macht Gaston das, was er am liebsten tut: Brücken bauen. Brücken verbinden Menschen, sie verbinden Städte und Regionen und diese Brücke verbinden eine Menge Klammern.

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Und schaut man auf die andere Seite der Brücke findet man: Noch mehr Klammern. Diese für den Toskana-Bereich bestimmte Brücke ist übrigens auch im Original in der Toskana zu finden.

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Gaston hat diese selbst fotografiert und heraus gefunden, dass die runden Löcher, welche ursprünglich der Belüftung des Bauwerks dienten, als „Ochsenaugen“ bezeichnet werden. Inzwischen dienen sie vor allem der Unterbringung von verschiedenen Fledermausarten: Mausohr, Breitflügel- und Wasserfledermaus und natürlich dem Braunen Langohr. Und deshalb können wir sicher sein, dass auch in Gastons Brücke das ein oder andere Getier einziehen wird. Und damit enden wir für heute. Nächste Woche wird es eine Sonderausgabe des Wochenberichts geben und bis dahin wünschen wir eine schöne Herbstwoche!