Montag, 05.10. - Sonntag, 11.10.2015

In Italien laufen die Vorbereitungen für die nächste Begrünungsrunde.

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Die Marmormanufaktur ist nun fertig errichtet und hat die Produktion aufgenommen. Doch ist auch das Marmorgeschäft härter geworden. Spätestens seit den Beratungen mit dem französischen Hinkelsteinproduzenten Obelix stand fest: Um mit Naturstein am Markt bestehen zu können, muss man sich neue, modische Formen einfallen lassen, da sich nur wenige Menschen einen schönen Quader Marmor in den Garten stellen wollen. Die Hinkelsteinform ist allerdings geschützt, weshalb man sich einige Steindesigner ins Haus geholt hat. Bei der Gestaltung ließen sich die Marmonen auch nicht von nicht mehr zeitgemäßen physischen oder materialtechnischen Grenzen behindern. Und die Ergebnisse können sich sehen lassen: Hier sind schon einige Kunden zu sehen, die sich für die massiven Ganzjahrespalmen der aktuellen Kollektion interessieren.

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Auch dieses Ehepaar überlegt sich, ob wohl eher ein Engel oder der angreifende Bär die Gesamtstimmung seines Vorgartens stimmig ergänzen würde.

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Die Arbeit unserer Modellbauer hingegen geht an anderer Stelle weiter: Die Spanten, welche die spätere Landschaft tragen werden, lassen bereits erahnen, wie das Landschaftsbild im Bereich der Toskana einmal verlaufen soll. Und es wird deutlich, dass es auch hier von Gastons Brückenbauwerken bestimmt sein wird. Die hohe Gleisdichte liegt auch daran, dass gegenüber …

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… Rom mit seinem Hauptbahnhof liegt, auch wenn er sich momentan noch etwas bedeckt hält. Aber man kann dennoch den großen Kontrast im architektonischen Stil zwischen den beiden Gebäudeteilen erkennen, welcher den Eindruck von Roma Termini prägt.

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Im angrenzenden Raum gibt es derzeit etwas sehr seltenes zu sehen, denn bevor die Anlage begrünt wird, wird sie zunächst gebräunt. Denn nur so sieht der Erdboden unter der Begrünung auch nach Erdboden aus.

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Die „Erde“ besteht aus einem feinkörnigen Sand, der mit viel Farbe gemischt wurde.

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Der Fahrer dieses Cabrios hat sich leider etwas zu früh nach Italien aufgemacht und ist auf der Erde gelandet. Hoffentlich bemerkt er seinen Fehler noch rechtzeitig bevor sein Wagen mitbegrünt wird…

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Und weil es so seltene Bilder sind, hier nochmal eines vom Südtiroler Berg mit ein paar Fleckchen Erde.

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Die gleiche Stelle, nur von unten: Auch hier trägt ein stabiles Metallgerüst die Anlage, auf welches ein Drahtgitter gelegt wurde. Darauf wiederum wurde die Landschaft aus Gips aufgetragen und ausmodelliert. Dieses Schicksal wird auch die Toskana in den nächsten Wochen ereilen, auch wenn dort die Anlage auf „klassischen“ Holzspanten liegt (s.o.). Wozu die beiden Holzpflöcke am Boden, die noch viel größer und länger sind als sie auf dem Foto wirken, ließ sich leider noch nicht in Erfahrung bringen. Aber man sieht: Das Arbeitslicht unter der Anlage funktioniert schon, sodass die Leute für’s Elektronische die noch lose herunter händenden Kabel verlegen, anschließen, prüfen, noch einmal andersrum anschließen und in Betrieb nehmen können.

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An anderer Stelle, nicht weit von seinem Freizeitpark, arbeitet Bobbi gerade am nächsten Freizeitvergnügen für Miniatur-Italiener. Und auch wenn es noch so wirkt: Es wird keine Schneelandschaft – aber trotzdem schön.

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Aus der Werkstatt gibt es in dieser Woche nicht viel zu berichten, da viel Zeit für die Wartung der bestehenden Technik aufgewandt wurde. Dennoch entstand die Technik unter dieser Dame, welche sie freudestrahlend in die Luft springen und sich dabei im Kreis drehen lässt. Worüber sie sich freut erfahren Sie (bestimmt) im nächsten Wochenbericht. Bis dahin wünschen wir eine schöne Woche!