Software

Die jetzige Software-Version ist auf höchstmögliche Sicherheit ausgelegt, weshalb momentan noch eine Art Blockbetrieb ausgeführt wird. Dieser Blockbetrieb kann jedoch derzeit noch zu einem "Stop and Go" - Verhalten der Fahrzeuge führen. Mit der Inbetriebnahme des Flughafens soll auf ein mehr vorausschauendes Fahren der Fahrzeuge umgestellt werden, um die Situation des Zwangstops zu vermeiden. Da die Software jedes Fahrzeug ca. 20 mal pro Sekunde neu berechnen muss (es fährt mit ca. 24 cm/sek.), sind sämtliche Versuche vorrausschauender als 2 Meter zu fahren, momentan noch an der Rechenleistung des PC gescheitert. Dieser muss 20 mal pro Sekunde für bis zu effektiv 300 unterschiedlich schnelle Fahrzeuge mit unterschiedlichen Zielen und Fahrzeuglängen, unter Berücksichtigung unterschiedlicher Fahrgeschwindigkeiten der Wege eine Kombination finden, die keinen Stop verursacht. Ein Auto fährt dadurch also z.B. die nächsten 20 Sekunden nicht zwingend mit der exakt gleichen Geschwindigkeit und es sind unterschiedlichste Faktoren zu berücksichtigen, wie z,B. Feuerwehrfahrzeuge mit Sonderrechten, Ampelphasen, rechts vor links, usw... Insgesamt muß der PC immer nach dem  "was passiert dann" - Prinzip agieren. Unsere Versuche haben teilweise gute Ergebnisse geliefert, diese jedoch leider nur in Zeitlupe. Ansätze für ein System mit künstlicher Intelligenz (d.h. die Fahrzeuge bzw. der PC lernen aus der Vergangenheit, bestimmte Situationen zu vermeiden) sind weiterhin zusätzlich in Planung. Die Software hat 122000 Zeilen Source-Code, die sich aus 62000 für das PC-Programm, 42000 für die Feuerwehreinsätze und 18000 für die Software im Fahrzeug zusammen setzen. Mit der Inbetriebnahme der zweiten Generation kann die Anzahl der Zwangsstops um ca. 60% verringert werden.

Ab ca. Sommer 2008 ist die neue Version einsatzbereit, welche dann 256 Befehle (absolut frei programmierbar - jeder Befehl kann auch eine beliebige Anzahl an Parametern bekommen) unterstützen wird. Es wir dann möglich sein, über "just-in-time" gesendete Befehle die z.B. 100 Diskoleuchten umfassende Lichtanlage eines Love-Parade-Trucks während der Fahrt mit einem im PC abgelegten, nahezu unendlich langen, Show-Programm zu steuern. Dies ist zwar nicht unbedingt nötig, zeigt aber die Möglichkeiten. Umsetzbar wird diese durch die Datenübertragung in Höhe von knapp 1 Mbit pro Sekunde! Da der Adressumfang von 256 auf 65535 Adressen erhöht wurde, ist nun definitiv nur noch der Platz auf der Anlage eine Begrenzung der Funktion! Der Umbau aller Fahrzeuge auf die neue Prozessor-Generation wird aber mindestens 1000 Stunden benötigen, der Einbau der Technik in die Räumlichkeiten mit anschließender Konfiguration und Einmessung ebenfalls ca. 1000 Stunden.

Modellbauwiki

In unserer Modellbauwiki erfahren Sie noch mehr über das Carsystem.