Die Autos

Die Fahrzeuge sind mittlerweile mit so viel Technik ausgestattet, dass die Herstellung pro Stück 15-45 Stunden dauert. Die Grundlage bilden Chassis des Faller-Car-Systems oder komplette Eigenbauten. Aufgrund der ungeeigneten Übertragung der Befehle über Infrarot erfolgt der Befehlsempfang über ein rechtlich geschütztes System, momentan noch punktuell, aber die Ergänzung durch Funkempfang ist schon ziemlich fortgeschritten. Die meisten Fahrzeuge sind aber noch für den Infrarotempfang vorgesehen (im Fehlerfall mittels Handsender). Ab der nächsten Version kommt als dritter Datenübertragungsweg noch Funk hinzu, als vierter Weg die Induktionsmethode. Alle System arbeiten im Test zuverlässig, vermutlich wird Infrarot somit demnächst doch wieder rausfliegen da es zu anfällig ist. Hauptproblem ist: ständiger Sichtkontakt nötig.

Das reine Infrarotsystem funktionierte bei den ersten Tests recht akzeptabel, mag bei Kleinst-Anlagen und Steuerung von 2-3 Fahrzeugen funktionieren, nicht aber bei einer 900 m2 großen Anlage. Wir haben nach einer längeren Versuchs-Phase ein anderes Konzept ausgearbeitet, welches nahezu fehlerfrei funktioniert. Fehlerauftretung: auf ca. 1:20000 gegenüber Infrarot ca. 1:100 (bei flacher Bebauung) und gegenüber Funk ca. 1:2500. Die Fahrzeuge können folgende Funktionen ausführen (Stand Version 5.4.2 - 13.12.2003):  

  • Blinker links, 
  • Blinker rechts, 
  • Warnblinker an/aus, 
  • Licht an/aus, 
  • Blaulicht an/aus - hierbei gibt es 4 Varianten (Rundumleuchte, -doppelblitz, etc), 
  • Frontblitzer an/aus (die blauen Leuchten, die moderne Feuerwehrfahrzeuge im K�hlergrill haben) - Hierbei gibt es 7 verschiedene Varianten, 
  • 10 Geschwindigkeitsstufen, 
  • Automatische Motorabschaltung bei Unfall zur Schonung des Motors,
  • Lastregelung, 
  • Bremslicht, eigenständige Überwachung des Akkus (Ergebnis wird dem PC durch eine bewusste Veränderung der Fahrgeschwindigkeit "mitgeteilt"), 
  • unterstützende Funktionen bei der Ladung des Akkus, welche automatisch über die Außenspiegel erfolgt (das Fahrzeug teilt z.B. der computergesteuerten Ladestation durch kontrolliertes "kappen" der Ladespannung Informationen über die Qualität und die Wärmeentwicklung am Akku mit, welche die Ladestation auswertet und an den PC weitergibt). 
  • Des weiteren sind 8 frei verwendbare Zusatzfunktionen verfügbar welche bei jedem Fahrzeug je nach Bedarf unterschiedlich sein kann (z.B. Nebelscheinwerfer, Kabinenbeleuchtung, Soundmodul, Fernlicht, Lichtanlage Love-Parade-Truck, Brandflackenern (Bis zu 48 LEDs), ...)
  • Für die Amerika-Variante sind insgesamt 14 Ausgänge für Blaulichter / Blitzer realisiert.

Technik der Fahrzeuge:

Das Herz der Fahrzeuge bildet ein Microprozessor, welcher sämtliche Abläufe steuert. Er befindet sich auf einer 15mm x 35mm großen Platine, welche alle Schaltbausteine beinhaltet (diese kann bei Bedarf auch in zwei Teile unterteilt werden). Die Ladung der Akkus erfolgt über die Außenspiegel, da eine Ladung über den Fahrzeugboden aufgrund zu unterschiedlicher Beschaffenheit der Fahrzeuge ausfiel. Als Akkus dienen Nickel-Metalhydrid Akkus der Firma GP (hierbei herzlichen Dank für die Bemühungen von Herrn Rosentreter). Alle Leuchten werden über SMD LEDs realisiert (Coke Truck hat Zusatzelektronik für seine 142 Lampen). 

Tipp: Bestellnummern für LEDs bei Conrad Elektronik:

Best-Nr. Typ Farbe

153363 0603 grün 

153352 0603 gelb 

153364 0603 orange 

153683 0603 hyperrot 

153578 0603 weiss 

153521 0603 blau 

154297 0603 blau

Mittlerweile fahren über 160 Autos durch das Miniatur Wunderland. In der Carsystem Datenbank finden Sie Informationen zu jedem einzelnen Fahrzeuge. Hier gelagen sie zur Datenbank.