Newsmeldung Kategorie Anlage
Alter: 3 Jahr(e)
Große Märklin-Ausstellung im Miniatur Wunderland
vom 13.03. bis zum 06.06. zu besichtigen!Im Jahr 2009 wird eine der ältesten und bekanntesten Marken Deutschlands 150 Jahre alt. Sie steht für die Geschichte des Spielzeugs schlechthin und hat vielen Generationen die Welt der Technik im Spiel nähergebracht. Ihren heutigen Ruhm verdankt sie in erster Linie der Eisenbahn, mit deren Miniaturen sie dem nach wie vor wichtigsten Verkehrsträger Deutschlands viele Sympathien einfährt.
Die Ausstellung zeigt anhand historischer Exponate die spannende Geschichte der Firma Märklin. Beginnend als Hersteller von Mädchenspielzeug im Jahre 1859, über die Vorstellung der ersten genormten Uhrwerk-Eisenbahnanlage in Spur 0 auf der Leipziger Ostermesse im Jahre 1891, über die Weiterentwicklung zur Spur 1 im Jahre 1895 und der kurz danach folgenden spiritusbeheizten Echtdampflok und einer elektrischen Straßenbahn, gewinnt man interessante Einblicke in eine spannende Firmengeschichte.
Die Ausstellung ist vom 13.03. bis zum 06.06. auf der Fläche für Sonderausttellungen im zweiten Boden des Miniatur Wunderlandes zu sehen.
Auch Metallbausätze, wie dieser Pick-Up wurden einst von der Firma Märklin hergestellt.








ewiger Märklin-Fan,habe mit 8Jahen meine erste
Lok bekommen,es war der Steppenwolf 3003.Er lebt
heute noch und es ist viel dazu gekommen und es soll auch weiteres folgen.Deshalb darf MÄRKLIN nicht sterben. Wir Fans müssen hinter der Marke
stehen diese weiter unterstützen.
Alles wird Gut Guenni
Ich finde es niedlich, wie romantisch und weltfremd man hier mit den finanziellen Problemen der Fa. Märklin umgeht. Schuld sind die "bösen" Heuschrecken, natürlich - wer sonst könnte die Firma den Bach runtergefahren haben? Hallo, die waren schon vorher praktisch pleite, da beisst die Maus keinen Faden ab. Schuld am mangelnden Umsatz sind sicher viele Faktoren, in der Hauptsache ist es aber mal eine veränderte Zeit. Eisenbahn Spielen bedeutet doch immer noch ein Fahrzeug mit Elektromotor auf vorgegebenen Schienen im Kreis fahren zu lassen, das geht vorwärts und rückwärfts, verschieden schnell und anhalten kann man auch. Das ist erst mal alles, gut man kann Weichen einbauen und Signale und mehrere Züge gleichzeitig fahren lassen und doch, am Ende ist es immer das selbe. ein Fahrzeug mit Elektromotor fährt im Kreis rum.
Ich mache so etwas seit nun mehr 50 Jahren, O.K. ich bin nebenbei Sammler und weiß nicht mal annähernd mehr, wie viele Loks und Wagen ich besitze. Bei Loks liege ich deutlich über 100, vielleicht sind es auch fast 200, Wagen habe ich mindestens 500 oder 600 oder 700... Was solls, ist eigentlich egal. Ich bin also bestimmt nicht schuld, wenn Märklin insolvent ist. Ich habe meiner Tochter sogar noch eine Spur Z gekauft, 10 Loks und 50 Wagen waren das mindestens auch. Aber das hilft Märklin nicht weiter, denn die Kunden sind heute alle "uralt", ich würde sagen über 90% sind über 50 jede Menge aber auch um die 70. Deshalb gibt es bei dem großen Internetauktionshaus ja auch so viele Angebote von geerbten Sammlungen. Wer da kauft, hilft Märklin nur sehr beschränkt.
Ich zähle jetzt noch mal die bekannten Gründe für das Scheitern der Marke auf:
1. Altersstruktur der Käufer, es kommen praktisch keine von unten nach. Wer nur eine Startpackung kauft, der kann meist die regulären Preise nicht bezahlen oder er will es nicht.
2. Verzettelung beim Programm, Märklin macht zu viele Modelle in kleinsten Auflagen, man verärgert die Insiderclub Mitglieder mit angeblich exclusiven Clubmodellen, die es 2 Jahre später leicht verändert für alle gibt. Wenn die Marke heute Neuheitenprospekte herausgibt, die dicker sindals noch vor wenigen Jahren die Hauptkataloge waren, dann spricht das Bände. Zum Überfluss gibts dann noch Sommer- uind Herbstneuheiten, obwohl man die eigentlichen Neuheiten noch längst nicht ausgeliefert hat. Im weiteren ist aus meiner Sicht weder Spur 1 noch Spur Z erfolgreich und kostendeckend. Mercedes mag sich einnen Maybach leisten können, Märklin kann aber keine Spur 1 auf Dauer durchziehen. Das Engagement bei Trix und LGB halte ich sowieso für falsch, Trix zu Märklinpreisen ist einfach zu teuer - LGB ist tot.
Chinaimporte, Billigmodelle aus China sind Gift für die Marke. Da kam nicht nur die Militärreihe 4MFOR her sondern wohl auch die anderen preiswerten Einstiegsmodelle, dummerweise wollen die Chinesen da wohl jetzt selbst abkassieren.
Controlling, laut Spiegelinterview mit dem Insolvenzverwalter kann niemand bei Märklin sagen, was ein Modell quasi im "Einkauf" kostet, die Produktionskosten sind ziemlich unbekannt und die Kalkulation geht nach Gefühl und Wellenschlag. Das geht einfach mal gar nicht, Man muss nicht besser als das Auge sein und Beschriftungen z.B. so klein aufdrucken, das sie nur mit starken Lupen lesbar sind. das ist zu teuer. Dazu passt auch, das heutige Modelle für KInder eigentlich ungeeignet sind. Meine erste Lok, eine 3021 (V200) ist unendlich oft von der Platte gefallen, dabei ging sicher die Farbe an einigen Stellen ab, aber sonst blieb sie ganz. Verbogene Kupplungen konnte man einfach gerad biegen. Heutige Loks und Wagen haben oft schon nach dem ersten Auspacken abgebrochene Teile. Masstabfetischisten und Nietenzählen mag das gefallen, Spielbahnern hingegen nicht.
Immerhin ist heute alles digital, das war auch lange Zeit ein Fehler, denn es gab analog, analog 5-Sterne Motor, delta und digital. Mein Brief an Märklin mit der Bitte um entweder einfach Hobby-Modelle in analog, die auch robust sein müssen und eben digitale 5-Sternemodelle wurde damals müde belächelt, wer sei ich denn schon - nur ein "doofer" Kundde. Nun natürlich nicht wörtlich, aber der Sinn war rauszulesen.
Noch ein Millionengrab zum Schluß: Unternehmensberatungen. Ich glaube 40 der 50 Millionen Defizit sind für ahnungslose Berater draufgegangen, die indirekt zu Goldman-Sachs gehörten, also die eine Firma darf der anderen die Bilanz stärken...
Aber wir können uns ja alles das miwula ansehen, wenn es Märklin dann doch nicht mehr geben sollte.
Ich finde es niedlich, wie romantisch und weltfremd man hier mit den finanziellen Problemen der Fa. Märklin umgeht. Schuld sind die "bösen" Heuschrecken, natürlich - wer sonst könnte die Firma den Bach runtergefahren haben? Hallo, die waren schon vorher praktisch pleite, da beisst die Maus keinen Faden ab. Schuld am mangelnden Umsatz sind sicher viele Faktoren, in der Hauptsache ist es aber mal eine veränderte Zeit. Eisenbahn Spielen bedeutet doch immer noch ein Fahrzeug mit Elektromotor auf vorgegebenen Schienen im Kreis fahren zu lassen, das geht vorwärts und rückwärfts, verschieden schnell und anhalten kann man auch. Das ist erst mal alles, gut man kann Weichen einbauen und Signale und mehrere Züge gleichzeitig fahren lassen und doch, am Ende ist es immer das selbe. ein Fahrzeug mit Elektromotor fährt im Kreis rum.
Ich mache so etwas seit nun mehr 50 Jahren, O.K. ich bin nebenbei Sammler und weiß nicht mal annähernd mehr, wie viele Loks und Wagen ich besitze. Bei Loks liege ich deutlich über 100, vielleicht sind es auch fast 200, Wagen habe ich mindestens 500 oder 600 oder 700... Was solls, ist eigentlich egal. Ich bin also bestimmt nicht schuld, wenn Märklin insolvent ist. Ich habe meiner Tochter sogar noch eine Spur Z gekauft, 10 Loks und 50 Wagen waren das mindestens auch. Aber das hilft Märklin nicht weiter, denn die Kunden sind heute alle "uralt", ich würde sagen über 90% sind über 50 jede Menge aber auch um die 70. Deshalb gibt es bei dem großen Internetauktionshaus ja auch so viele Angebote von geerbten Sammlungen. Wer da kauft, hilft Märklin nur sehr beschränkt.
Ich zähle jetzt noch mal die bekannten Gründe für das Scheitern der Marke auf:
1. Altersstruktur der Käufer, es kommen praktisch keine von unten nach. Wer nur eine Startpackung kauft, der kann meist die regulären Preise nicht bezahlen oder er will es nicht.
2. Verzettelung beim Programm, Märklin macht zu viele Modelle in kleinsten Auflagen, man verärgert die Insiderclub Mitglieder mit angeblich exclusiven Clubmodellen, die es 2 Jahre später leicht verändert für alle gibt. Wenn die Marke heute Neuheitenprospekte herausgibt, die dicker sindals noch vor wenigen Jahren die Hauptkataloge waren, dann spricht das Bände. Zum Überfluss gibts dann noch Sommer- uind Herbstneuheiten, obwohl man die eigentlichen Neuheiten noch längst nicht ausgeliefert hat. Im weiteren ist aus meiner Sicht weder Spur 1 noch Spur Z erfolgreich und kostendeckend. Mercedes mag sich einnen Maybach leisten können, Märklin kann aber keine Spur 1 auf Dauer durchziehen. Das Engagement bei Trix und LGB halte ich sowieso für falsch, Trix zu Märklinpreisen ist einfach zu teuer - LGB ist tot.
Chinaimporte, Billigmodelle aus China sind Gift für die Marke. Da kam nicht nur die Militärreihe 4MFOR her sondern wohl auch die anderen preiswerten Einstiegsmodelle, dummerweise wollen die Chinesen da wohl jetzt selbst abkassieren.
Controlling, laut Spiegelinterview mit dem Insolvenzverwalter kann niemand bei Märklin sagen, was ein Modell quasi im "Einkauf" kostet, die Produktionskosten sind ziemlich unbekannt und die Kalkulation geht nach Gefühl und Wellenschlag. Das geht einfach mal gar nicht, Man muss nicht besser als das Auge sein und Beschriftungen z.B. so klein aufdrucken, das sie nur mit starken Lupen lesbar sind. das ist zu teuer. Dazu passt auch, das heutige Modelle für KInder eigentlich ungeeignet sind. Meine erste Lok, eine 3021 (V200) ist unendlich oft von der Platte gefallen, dabei ging sicher die Farbe an einigen Stellen ab, aber sonst blieb sie ganz. Verbogene Kupplungen konnte man einfach gerad biegen. Heutige Loks und Wagen haben oft schon nach dem ersten Auspacken abgebrochene Teile. Masstabfetischisten und Nietenzählen mag das gefallen, Spielbahnern hingegen nicht.
Immerhin ist heute alles digital, das war auch lange Zeit ein Fehler, denn es gab analog, analog 5-Sterne Motor, delta und digital. Mein Brief an Märklin mit der Bitte um entweder einfach Hobby-Modelle in analog, die auch robust sein müssen und eben digitale 5-Sternemodelle wurde damals müde belächelt, wer sei ich denn schon - nur ein "doofer" Kundde. Nun natürlich nicht wörtlich, aber der Sinn war rauszulesen.
Noch ein Millionengrab zum Schluß: Unternehmensberatungen. Ich glaube 40 der 50 Millionen Defizit sind für ahnungslose Berater draufgegangen, die indirekt zu Goldman-Sachs gehörten, also die eine Firma darf der anderen die Bilanz stärken...
Aber wir können uns ja alles das miwula ansehen, wenn es Märklin dann doch nicht mehr geben sollte.