Steigung

Schienen sollten immer so verlegt werden, dass nicht zu große Steigungen entstehen.

Für die Lokomotiven sind Steigungen eine Belastung, darum sollte darauf geachtet werden, dass sie nicht zu steil und auch nicht zu lang sind. Bei zu großen Steigungen kann es leicht passieren, dass das Gewicht der Waggons die Loks bremst und sie keine Haftung mehr bekommt. Dadurch würde sie heiß laufen und der Motor, der Lokdecoder (falls vorhanden) und auch weiter Bauteile der Lokomotiven selbst könnten einen Schaden davontragen.

Hilfreich bei Steigungen sind auf jeden Fall Haftreifen an der Lok, die für mehr Halt sorgen. Diese sind an jeder Lok nachrüstbar, falls noch nicht vorhanden.

Bei der Nachbildung von Hauptstrecken wie auch auf Ausstellungsanlagen sollten Steigungen von etwa 2,5 % nicht überschritten werden, um das Material zu schonen.

Bei Strecken mit extrem langen Zügen soll komplett auf Steigungen verzichtet (wie z.B. im USA-Abschnitt des Miniatur Wunderlandes).

Steigungen über 4 % im Adhäsionsbetrieb sind zu vermeiden.

Wie beim Vorbild sind jedoch im Adhäsionsbetrieb bei der Modelleisenbahn Steigungen bis etwa 7 % möglich. Ein sicherer Fahrbetrieb ist aber nur bei leistungsfähigen Triebfahrzeugen im Verbund mit kurzen Zügen oder alleine fahrenden (Strassenbahn-)Triebwagen gewährleistet.

Für Steigungen über 7 % ist wie beim Vorbild, der Zahnradbetrieb zu wählen. Hier sind wie beim Vorbild Steigungen bis etwa 25 % möglich. Aus Gründen der auftretenden Kräfte ist bei Gebirgsbahnen die Steigung auf etwa 12 % zu limitieren. Bei Bergbahnen sind auch aus optischen Gründen Steigungen über 22 % nicht empfehlenswert.

Es gilt der Grundsatz: Je weniger Steigung, desto besser für das Rollmaterial und desto sicherer der Modelleisenbahnbetrieb.

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Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Steigung aus der Modellbau Wiki

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