Staatsoper Hamburg

Am 2. Januar 1678 wurde das erste öffentliche Opernhaus Deutschlands in Hamburg gegründet. Dies kann in zweifacher Hinsicht als emanzipatorischer Akt gesehen werden. Zum einen kann man die Bildung der Kunsform Oper selber als ein Werk der Aufklärung betrachten, denn bis in das 17. Jahrhundert hinein waren große musikalische Werke für den Gottesdienst bestimmt bzw. wenigstens religiös motiviert. Um diese neue Kunst akzeptieren zu können war ein gewisser Grad an Verweltlichung nötig. Zum anderen wurde die Oper für die Bürger zugänglich, also auch für nicht-Adelige, was für damalige Verhältnisse eine beachtenswerte Tatsache darstellt. Opernaufführungen waren ausschließlich einem adeligen und höfischem Publikum vorbehalten und so war die Eröffnung des Hamburgischen "Opern-Theatrums" mit dem Singspiel "Adam und Eva oder Der Erschaffene, Gefallene und Aufgerichtete Mensch" eine Sensation.

In einem länglichen Holzbau am Jungfernstieg, Ecke Gänsemarkt, der 1677 von dem italienischen Baumeister Sartorio erbaut wurde, fand die erste Aufführung statt. Auf Initiative einiger kunstliebender Hamburger Bürger wurde diesesr erste Opernbau errichtet. Im Hamburger Senat setzten Ratsherr Gerhard Schott, Jurist Peter Lütjens und Organist Johann Adam Reinken die Gründung eines öffentlichen Opernhauses durch und bildeten darüberhinaus auch das erste Direktorium.

Allgemeines

Hamburgische Staatsoper GmbH
Große Theaterstraße 25
20354 Hamburg

Telefon: +49 (0)40 35 68 0
Telefax: +49 (0)40 35 68 610

Kartenreservierung