5500 bis 2200 v. Chr. - Die Jungsteinzeit

Die Jungsteinzeit ist die Epoche der Menschheitsgeschichte, die den Beginn des Überganges von Jägern und Sammlern hin zu sesshaften landwirtschaftenden Menschen kennzeichnet.

Wohnen in der Jungsteinzeit

Die Menschen sind bereits sesshaft geworden und ziehen nicht mehr als Nomaden umher. Sie haben zu ihrem Schutz Siedlungen gegründet in denen sie, von Holzpalisaden gesichert, in so genannten Langhäusern zusammen mit ihren Nutztieren leben


Die Menschen sind keine reinen Jäger und Sammler mehr, sondern leben zusätzlich von Ackerbau und Fischfang.


Handel

Die Siedler sind weitgehend Selbstversorger, es gibt aber bereits Anfänge von Handel. Der Kontakt zu anderen Menschen entsteht durch den Tauschhandel mit Waren, die nicht mehr zur Eigenversorgung benötigt werden. Metalle, Felle und Schmuckperlen sind beliebte Tauschgüter. In ganz Europa gibt es bereits große Handelswege.


Verbannung

Bei Vergehen gegen die Interessen der Gemeinschaft werden Mitglieder über die Furt durch den Fluss in den undurchdringlichen Urwald geschickt. Durch diese Verbannung sind sie einer völligen Schutzlosigkeit und damit dem sicheren Tod ausgesetzt.


Der Wald

Der Wald ist ein Urwald, der von den Menschen nicht wirklich genutzt werden kann und vorrangig als Gefahr angesehen wird.


Bestattung

Menschen die in der Gemeinschaft sterben, werden begraben, eine Form sind Steinkistengräber.


Die Fluchtburg

Stehen die Menschen einer Bedrohung durch z.B. einen anderen Stamm oder Klan gegenüber, flüchten sie in die von Palisaden geschützte Fluchtburg, die sich auf dem nahe gelegenen Berg befindet.

Sie ist ausserdem auch religiöse Kultstätte und nach Osten und Westen geöffnet. Die Menschen haben Wissen um die Natur und den Jahreslauf, Sterne und Sonne werden beobachtet.