1300 bis 1600 - Die frühe Neuzeit
Das Spätmittelalter war die Zeit des aufsteigenden Bürgertums der Städte und der Geldwirtschaft.
Geprägt wurde es auch durch die verheerenden Folgen der Pest, die zwischen einem Drittel und der Hälfte der europäischen Bevölkerung das Leben kostet. Diese Entvölkerung führte zu Aufständen und damit einhergehend einem Wandel der Sozialstrukturen.
Nach wie vor werden innerhalb der Stadtmauern Tiere gehalten und es gibt keine Kanalisation, wodurch die hygienischen Bedingungen katastrophal sind. Es gibt eine hohe Sterblichkeitsrate und die Pest grassiert.
Die Not der Menschen kann letztlich nur durch Almosen von wohlhabenden Bürgern gelindert werden.
Der Burgherr
Diese Zeit wird sehr stark durch die militärische und politische Vorherrschaft des Fürsten als Burgherrn geprägt. Burg und Stadt sind durch Mauern getrennt. Kriegerische Auseinandersetzungen unterschiedlicher Landesherren belasten die Zivilbevölkerung schwer, und vor allem die in den ungeschützten Gehöften lebenden Bauern tragen großes Leid.










