Hausbesetzungen

Die Hausbesetzerszene Westdeutschlands war vor allem Ende der siebziger und achtziger Jahre aktiv. In West-Berlin führte die bereits Mitte der 60er Jahre eingeleitete Flächensanierungspolitik des Senats zu einer Wohnungsverknappung. Da Straßenzüge aus Kostengründen nur komplett erneuert werden konnten, standen viele Wohnungen im Zuge von „Entmietungsprozessen“ jahrelang leer.
Mit der Forderung nach günstigem Wohnraum wurden diese im Laufe der Zeit insbesondere von jüngeren Menschen okkupiert. Seit Anfang der 80er Jahre kam es bei Räumungsaktionen regelmäßig zu gewalttätigen Auseinandersetzungen zwischen Hausbesetzern und der Polizei.  

Agentenaustausch

Auf der Glienicker Brücke zwischen Berlin und Potsdam wurde am 11. Juni 1985 der größte Agentenaustausch in der Geschichte des kalten Krieges vorgenommen. Insgesamt wurden an diesem Tag 29 Agenten ausgetauscht, davon 25 Agenten der CIA und 4 Ost-Agenten.

Schlange stehen

Die vom Staat mitverantworteten Versorgungslücken bei Lebensmitteln und Konsumgütern zwingen immer mehr Menschen dazu, in langen Schlangen vor den Händlern und Läden zu warten. Nicht selten konnte der Bedarf nach bestimmten Artikeln überhaupt nicht mehr gedeckt werden.

Straßenkontrollen

Die Rote Armee Fraktion (RAF) überzieht Deutschland fast dreißig Jahre lang mit einer Serie blutiger Attentate, die ihren Höhepunkt 1977 im so genannten Deutschen Herbst fand. Immer wieder versuchten Mitglieder der RAF sich in die DDR abzusetzen, um sich der Strafverfolgung durch die Behörden der BRD zu entziehen. Um dies zu verhindern, wurden an den Grenzposten seitens der BRD regelmäßig Straßenkontrollen durchgeführt.