Grenzhunde

Ein wichtiges Element der Sicherung der Grenze zur DDR waren die Grenzhunde (vorrangig Schäferhunde), von denen etwa 3.000 eingesetzt worden sind. Die Grenzhunde wurden als Fährten-,Wach- und Schutzhunde eingesetzt und wurden meistens in Zwingern parallel zum Grenzsignalzaun gehalten. Sollte es ein Flüchtling geschafft haben den Sperrzaun zu überwinden, dann stoppte meistens einer dieser scharf abgerichteten Grenzhunde den Fluchtversuch.

Held der Arbeit

"Held der Arbeit" war ein Ehrenzeichen, das in der DDR an Personen verliehen wurde die sich „durch ihre besonders hervorragende, bahnbrechende Tätigkeit, insbesondere in der Industrie, der Landwirtschaft, dem Verkehr oder dem Handel oder durch wissenschaftliche Entdeckungen oder technische Erfindungen besondere Verdienste um den Aufbau und den Sieg des Sozialismus erworben haben und durch diese Tätigkeit die Volkswirtschaft und damit das Wachstum und das Ansehen der DDR förderten“.

Der Titel wurde seit 1950 vergeben und war mit einem Preisgeld von bis zu 10.000 Mark versehen.

Trabant

Die Wartezeit für einen Trabant betrug oftmals zwischen 10 und 15 Jahren.
Personen ab 18 Jahren konnten eine Trabant-Bestellung pro Person beim IFA Kombinat "Personenkraftwagen" einreichen, was dazu führte, dass fast jeder über 18 Jahren eine Bestellung laufen hatte. Diese Praxis ergab natürlich eine völlig verzerrte Bedarfsdarstellung. Mit bald "fälligen" Bestellungen wurde ein reger Schwarzhandel getrieben - der Preis für die Übertragung einer Bestellung, welche in 2 Jahren ausgeliefert wurde, lag oft in vierstelliger DDR-Mark-Höhe.

Da der Trabant also eine Anschaffung fürs Leben war, wurde er natürlich auch dementsprechend gepflegt.

Passierscheinabkommen

Mit dem Passierscheinabkommen vom 17. Dezember 1963 gelang es in Berlin erstmals, die Mauer durchlässiger zu machen. 28 Monate nach dem Mauerbau konnten West-Berliner über Weihnachten 1963 wieder ihre Verwandten im Ostteil der Stadt besuchen. Vom 19. Dezember bis zum 5. Januar kamen etwa 1,2 Millionen Besuche von insgesamt über 700.000 West-Berlinern zustande. Insgesamt handelten Vertreter des West-Berliner Senats und der DDR "ungeachtet der unterschiedlichen politischen und rechtlichen Standpunkte" von 1963 bis 1966 vier Passierscheinabkommen aus, die teilweise noch größere Besucherzahlen zur Folge hatten.