Wohnen in der Nachkriegszeit

Die eigenen vier Wände, fließend Wasser, Müllabfuhr - davon konnten viele Menschen in den ersten Jahren nach dem Krieg nur träumen. Die meisten hatten ihr provisorisches Zuhause in einer Bretterbude, doch das handwerkliche Geschick der Menschen konnte einige Mängel wett machen. Der Tatsache stand gegenüber, dass neben den Flüchtlingen und Vertriebenen auch noch ca. 3 Millionen Besatzungssoldaten eine Bleibe in Deutschland benötigten.

Habseligkeiten auf Pferdekarren

Die ersten Kriegsheimkehrer und Vertriebenen kehrten zurück. Viele hatten Bettzeug auf ihren Pferdewagen, weil dieses oftmals das einzige war, was nicht von Plünderern geklaut wurde.

 

 

 

Wasserversorgung

Die Wasserversorgung in der Nachkriegszeit konnte aufgrund der zerstörten Leitungen nur über Pferdegespanne mit ersten Wasserwagen, mit Eimern von Brunnen  oder direkt über Hydranten an den Straßen erfolgen.

 

 

 

Blindgänger

Blindgänger und Munition aller Art lag oftmals nach wie vor in der Gegend herum, so dass man überall sehr vorsichtig sein musste. Insgesamt starben zwischen 1945 und 1951 in den westlichen besatzungszonen der Bundesrepublik mehr als 5.000 Menschen. Gerade Kinder waren stark gefährdet – sie spielten aufgrund des fehlenden Spielzeuges oftmals mit dem, was der Krieg zurück gelassen hatte.