Der Wunderländer Transkontinentaltunnel

Wer unerwartet ein Vibrieren unter den Füßen spürt, könnte gegebenenfalls auf einigen unserer Züge stehen, denn nur 5cm unterhalb Ihrer Fußsohle rauschen diese entlang. Dieses ehrgeizige und aufwendige Projekt ist die weltweit erste Eisenbahnverbindung zwischen Hamburg und Amerika. Doch keine Angst, die filigranen Züge werden durch eine 20 Millimeter starke Panzerglasscheibe geschützt. Mit schwerem Baugerät wurde der Betonfußboden auf einer Länge von 5 Metern, 10cm tief ausgehöhlt und die Seitenwände mit 400 LEDs bestückt. Besonderes Augenmerk wurde auf die Dichtungen der Fugen gelegt, damit bei der täglichen Fußbodenreinigung kein Wasser in den Tunnel dringt. Aber was passiert, wenn dort ein Zug entgleist? Der längste Arm, unseres größten Mitarbeiters misst gerade mal 1 Meter! Da hilft dann nur ein „Räumzug“ mit 4 Lokomotiven, der den Unfallverursacher -notfalls mit Gewalt- aus dem Tunnel schiebt.

Amerika-Videos
Geschichte des Wunderlandes

Im Juli 2000 besuchte Frederik Braun gemeinsam mit seiner damaligen Freundin und heutigen Frau die Alpenmetropole Zürich.

Zusammen gingen sie im Regen durch entlegene Gassen der Zürcher Innenstadt auf Entdeckungstour. In einer dieser Gassen stießen sie auf einen Modellbahnshop, der Frederik an einen seiner großen Kindheitsträume erinnerte. In den darauf folgenden Stunden reifte in ihm die Idee, seinen vergessen geglaubten Kindheitstraum wahr werden zu lassen. Lesen Sie die komplette Geschichte.